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NABU-Auszeichnung Schwalbenschutz

Jahrhundertelang waren Schwalben in jedem Dorf, auf jedem Bauernhof und in jeder Stadt zu Hause. Doch die Intensivierung der Landwirtschaft, verstärkte Hygieneanforderungen sowie die starke Versiegelung der Landschaft machen den Vögeln zu schaffen. Mehlschwalben bauen ihre halbkugeligen Nester aus Lehm in der Regel außen an den Hauswänden unter Dachvorsprünge. Sie brüten ein bis drei Mal im Jahr. Nach einer zweiwöchigen Brutdauer schlüpfen drei bis fünf Jungvögel, die nach weiteren drei bis vier Wochen flügge werden. Aufgrund von mangelnden Nistplätzen und unzureichendem Nestbaumaterial sind die Tiere gefährdet. Daher sind sie zunehmend auf künstliche Nisthilfen angewiesen. Bei der Firma Bäurle hängen 20 Kunstnester von denen in diesem Jahr 19 erfolgreich belegt waren. Harald Bihlmaier, Vorstand der NABU-Gruppe Heidenheim: Ein vorbildliches Engagement und ein toller Erfolg des Artenschutzes.

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