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Naturschützer lehnen Hansegispass ab

Breites Bündnis gegen Hansegispass – Naturschutzverbände geben Rückendeckung

In gegenseitigem Einvernehmen positionieren sich sowohl der Arbeitskreis Heidenheim des Landesnaturschutzverbands Baden-Württemberg e.V. (LNV) als auch der NABU-Kreisverband Heidenheim gegen die geplante Verbindungsstraße Hansegispass. Der LNV als anerkannter Naturschutzverband ist Dachverband von derzeit 32 Naturschutzorganisationen im Land mit über 540.000 Mitgliedern. Bernd Engelhart, Sprecher des Landesnaturschutzverbandes im Landkreis Heidenheim, ist sich mit den einzelnen Naturschutzorganisationen vor Ort einig, dass ein etwaiger Bau des Hansegispasses mit seinen negativen Auswirkungen in der heutigen Zeit in keinerlei Relation zum etwaigen Nutzen steht. „Das zu erwartende zusätzliche Verkehrsaufkommen, verbunden mit weiterem Flächenverbrauch führt zu negativen Auswirkungen sowohl auf die Anwohner, als auch auf die betroffenen Biotope mit ihrer noch existierenden Artenvielfalt.“

Zusammen mit dem Kreisverband Heidenheim des Naturschutzbunds NABU wurde eine erweiterte Stellungnahme gegen die drohende Naturzerstörung durch den Hansegispass erarbeitet. Diese wurde an die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt und an die Stadtverwaltung Heidenheim gerichtet. Markus Schmid, Vorstand des Naturschutzbunds NABU im Landkreis, pflichtet bei: ,,Der Eingriff in das Waldgebiet ist naturschutzfachlich nicht zu vertreten. Die bisher vorgelegten Artenschutzgutachten sind ungenügend." Gemeinsam mit Sebastian Hyneck, dem Sprecher der Bürgerinitiative ,,Hansegispass - Nein danke!", appellieren sie an die Stadtverwaltung, nicht länger an Denkweisen aus den siebziger Jahren festzuhalten. ,,Wissenschaft und Bevölkerung sind bereits weiter und wollen nicht noch mehr Naturverbrauch durch zusätzlichen Straßenverkehr. Dies zeigen gerade für den Landkreis Heidenheim auch die jüngsten Umfragen anlässlich des geplanten neuen Gewerbegebietes entlang der A 7.", so Sebastian Hyneck.

 

Konkret auf den Hansegispass bezogen sind sich alle drei einig, dass die Zerschneidung des Waldgebiets verhindert werden müsse. Dieses sei wichtig sowohl als innenstadtnahes Erholungsgebiet als auch für den Arten- und Biotopschutz. ,,Mehr Straßen erzeugen mehr Verkehr - das wollen weder die Anwohner der Römerstraße und der Hansegisreute, noch die Bewohner des Osterholzes, von denen unsere Bürgerinitiative mehrheitlich getragen wird.", ergänzt Hyneck.

Viele Informationen und Stimmen aus der Bevölkerung sind im Video der Initiative zusammengefasst:

und auf folgender Internetseite zu finden.

Die Argumentation der Naturschutzverbände ist ausführlich in der ausführlichen Stellungnahme dargelegt.

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