NABU Steinheim im Porträt

Der NABU Steinheim macht sich stark für den Schutz der Natur rund um den Meteorkrater. Die Gruppe engagiert sich für die Heideflächen auf dem Knillberg, das Steinheimer Ried oder auch die Streuobstwiesen rund um den Klosterberg. In der Gruppe sind erfahrene Pflanzen- und Pilzkundler zu finden, die umfangreiche Kartierungen durchführen.

Die Führungen locken jedes Jahr viele Besucher an. Im Artenschutz etzt sich die Gruppe jedes Frühjahr für die wandernden Kröten und Molche ein oder betreut Nistkästen für Turmfalken und Schleiereulen.

Ein Besuchermagnet ist das jährlich stattfindende kreisweite NABU-Fest, das auf dem Gelände des NABU Steinheim in der Kappelstraße stattfindet. Neben vielen Leckereien werden jedes Jahr verschiedene Aktionen und ein Naturquiz angeboten.

Zwei bis dreimal im Jahr werden in Kooperation mit zwei Erzieherinnen auch Aktionen für Kinder und Jugendliche angeboten.

Ansprechpartner im NABU Steinheim

Frühjahrsaktion 2018 - Obstbaumschnitt

Die NABU-Gruppe Steinheim hat bei der Pflanzaktion kräftig mitgeholfen und die Pflege dieser Streuobstbaum-bestände für die nächsten zehn Jahre übernommen. Es werden ca. 230 Apfel-, Birnen-, Zwetschgen- und Kirschbäume betreut.

 

Am 17.03.2018 hat die NABU-Gruppe unter Anleitung von Manuela Stoll und Karl Brüche zum ersten Termin für die Pflege dieser Hochstamm-Obstbäume in diesem Jahr aufgerufen.Trotz dem kalten Ostwind sind sieben interessierte Helfer angetreten um an den inzwischen im dritten Jahr stehende Bäume einen sogenannten „Erziehungsschnitt“ durchzuführen.

  • Dabei wurde den aufmerksamen Zuhörern erklärt, dass Konkurrenztriebe zum Mitteltrieb und zu den Leitastspitzen auf „Astring“ zurückgenommen werden, d.h. dass nicht zu dicht am Leitast oder der Stammverlängerung geschnitten wird, aber doch so nah, dass kein "Huthaken" entsteht.
  • Danach werden die Leitäste ebenfalls etwas eingekürzt. Die Schnittstellen, knapp über einer nach außen gerichteten Knospe, sollten in der Saftwaage liegen, das bedeutet, dass sie sich etwa auf gleicher Höhe befinden. An den Leitästen werden die nach innen wachsenden Triebe entfernt und ggf. die innenliegenden Knospen ausgebrochen. Die flachen Fruchtäste nach außen belassen. Fruchtäste sollten etwas Abstand zum Stamm haben und nicht zu eng aneinander sitzen. Durch Flachbinden kann man nachhelfen, dass diese Fruchtäste fast waagrecht vom Leitast abgehen.
  • Die Stammverlängerung (Mitteltrieb) soll die Leitastspitzen etwas überragen. Zu steile und kräftige Triebe an der Stammverlängerung werden entfernt.

Nachdem die jungen Bäume auf der neu entstandenen Streuobstwiese am Steinhirt geschnitten waren, machte sich die Gruppe an einen benachbarten etwa zehnjährigen Baumbestand, der offensichtlich schon längere Zeit keine Pflegemaßnahme erhalten hat. Hier konnte beispielhaft gezeigt werden, was passiert, wenn diese Bäume nicht geschnitten werden.